Wenn Verzweiflung das Leben bestimmt

Eine Auswahl meiner Gedichte zum Thema Verzweiflung, die ich in der schlimmsten Zeit meines Lebens schrieb.

Versteckter Schmerz

Lachendes Gesicht
– ein schweres Herz –
die Seele sieht man nicht
– ein tiefer Schmerz.
Tief in einem drinnen sitzt diese Sehnsucht
den Schmerz zu besiegen;
„sie ist so fröhlich“ – wie falsch sie doch liegen.
Keiner sieht tief genug hinein;
es ist doch nur der äußere Schein,
der die glanzvolle Maske spielt
und als hätten sie genau gezielt,
treffen die Menschen mitten ins Herz,
mit: „sie ist fröhlich“ und bekräftigen den Schmerz.
Denn sie wissen nicht, dass nicht alles ist, wie es scheint,
manch einer lacht, damit er nicht weint.

(2003)

Niemand

Niemand weiß, was mich wirklich bedrückt;
niemand weiß, dass mich mein Kummer erdrückt;
niemand weiß, dass mich meine Verzweiflung oft zu Boden reißt;
niemand weiß, dass mein Schutz zurückziehen heißt.
Niemand weiß, dass ich den Schmerz jeden Tag spüre;
niemand weiß, dass ich nur im Dunkeln irre;
niemand weiß, dass ich jemanden bräuchte, der mich hält
– niemand merkt es auf der Welt.
Niemand weiß, warum meine Augen leblos werden;
niemand weiß, dass meine Hoffnungen sterben;
niemand weiß von all den Tränen, die ich geweint;
niemand weiß, dass alles nur scheint.
Niemand weiß, wie ich wirklich bin;
niemand schaut wirklich hin;
alle achten auf den äußeren Schein;
niemand sieht mich – ich wein.

(2003)

 Einsam

In mir ist es leer
– ich fühl‘ mich wie erschlagen –
ich kann nicht mehr,
kann mich selbst nicht mehr ertragen.
Tränen laufen über meine Wangen
– in dieser Einsamkeit –
sie lastet schwer auf mir;
ich bin zum letzten Schritt bereit.
Grauer Himmel umgibt mich;
ich kann nicht mehr glücklich sein,
wenn andere glücklich sind,
dann steh ich da und wein.
Ich erfriere in der Kälte der Einsamkeit,
während andere sich wohlfühlen
in der wärmenden Gemeinsamkeit.
Ich will nicht einsam sein,
denn es tut weh,
wenn ich traurig und ganz allein
unter glücklichen Menschen steh‘.
Warum kann ich nicht mehr glücklich sein?
Ich wünsch‘ es mir so sehr;
will aus der Einsamkeit entfliehen,
doch warum ist das so schwer?

(2004)

W i n d

Trockne  meine  Tränen,
damit  sie  niemand  sieht;
wehe  die  Wahrheit  davon,
damit  sie  niemals  geschieht.
Bitte  nimm  mich  mit,
denn  ich  möchte  fliehen,
möchte  nicht  vor  meinem  zerstörten  Leben  knien
und  wissen:  es  ist  nun  zu  spät
– aus  und  vorbei –
all  meine  Ziele – nur  noch  Träumerei.
Ich  will  mit  dir  fliegen  durch  die  ganze  Welt,
will  nicht  an  Morgen  denken;
warum  kann  ich  nicht  sterben
und  jemand  anderem  mein  Leben  schenken?
Ich  sitze  immer  noch  hier
– allein  in  meinen  Scherben –
verzweifelt  und  ohne  Halt
und  will  immer  noch  für  einen  anderen  sterben.
Bitte  halte  die  Sonne  mit  Wolken  bedeckt
und  meine  Tränen  im  Regen  versteckt.
Ich  wünschte,  ich  könnte   aus  meiner  Verzweiflung  fliehen
und  mit  den  Wolken  in  den  Himmel  ziehen…

(2004)

Der Spiegel

Im Spiegel der Vergänglichkeit
betrachtete ich mein Gesicht;
traurige Augen sahen mich an
und im Sturme meines Schmerzes
sah ich die schlafende Hoffnung nicht.
Ich überging jeden Traum
und hielt mich versteckt;
ich sah nur das Zerbrochene,
das Ganze blieb unentdeckt.
Meine Hoffnung war gestorben,
vermochte nicht mehr sich zu zeigen;
leben war nicht möglich,
der Tod konnte nur schweigen.
So sah ich in meine leeren Augen
– sie wollten nichts außer sterben
und im Dunkeln meiner Angst
zerbrach der Spiegel in tausend Scherben.
Die Sonne war erfroren,
das Licht vom Dunkel verbannt;
der Wind hielt seinen Atem an,
die Angst in mir verschwand.
Mein Weg, gepflastert mit den Scherben,
führte mich ins Nichts.
Der Tod rief leise aus dem Dunkeln,
mich zu locken in sein Reich,
ich ging und war verloren;
in seiner eisigen Kälte bin ich hilflos erfroren.

(2005)

Zerbrochenes Ich

Unglückliche Seele tief in mir- Narben lassen nie vergessen –
leergeweinte Augen schauen traurig in die Welt.
Es befreite mich der Schmerz,
doch er kann mir nicht mehr helfen;
er erreicht nicht mehr den Hass,
von dem er mich einst erlöste.
Ich habe keine Hoffnung
und keinen Glauben mehr,
jeder einzelne Tag macht mir mein Leben schwer.
Ich höre mein Lachen als leeren Klang
und meine Stimme weit entfernt;
ich sehne mich nach meinen Träumen,
die ich nicht leben kann.
Hoffnung ist zerbrochen,
die Tage sind so leer;
wie gern würde ich weinen,
doch ich habe keine Tränen mehr.

(2005)

Fliegen

Ich weiß nicht wohin ich soll,
sehe keinen Weg vor mir;
hab‘ kein Ziel vor meinen Augen
– ich komm nicht weg von hier.
Ich lasse mich halten von Dingen, die ich nicht kenn.
Lass mich von ihnen gefangen nehmen.
Ich würde gerne meine Flügel ausbreiten
und die Schatten verlassen, die um mich liegen,
doch selbst wenn ich Flügel hätte, hätte ich verlernt zu fliegen.
Ich brauche jemand, der mir zeigt wo meine Flügel sind,
jemand, der mir das Fliegen beibringt,
jemand, der mir wieder aufhilft, wenn mein Glaube in Tränen ertrinkt.
Ich kenne nur die Welt von unten und lebe im Schatten der Wolken.
Ich will fliegen, wenn ich mal wieder vor einer Wand stehe
und durch den Tränenschleier den Weg nicht mehr sehe.
Wenn meine Seele nur noch weint,
will ich fliegen, weil ich weiß, dass über den dunklen Wolken die Sonne scheint.
Ich will fliegen, um nicht nur im Schatten zu stehen,
ich will fliegen, um endlich mal die Sonne zu sehen.

(2006)

Erschöpft

Wenn mich die Nacht umschließt und keine Stimmen zu mir sprechen,
trage ich zwar meine Last, doch ich drohe zu zerbrechen.
Dann versuche ich jedes Mal mein Gesicht zu wahren,
meinen Schein nicht zu verlieren, um meine Seele nicht zu offenbaren.
Ich spiele meine Rolle, damit ich mich nicht aufgebe,
damit ich nicht zerbreche und lieber tot als gar nicht lebe.
Doch manches Mal zerbricht das Eis, das meine Seele sicher umschließt:
wenn für mich das Leben keinen Sinn mehr macht,
wenn ich in der Sonne stehe und um mich herum ist trotzdem Nacht,
wenn ich tausendmal kämpfe und tausendmal verliere,
wenn ich tausendmal nach Erlösung flehe
und tausendmal durch die Hölle gehe.
Dann hat die Enttäuschung die Hoffnung besiegt
und um mich stirbt das Leben;
Verzweiflung lässt mich zusammenbrechen, weil meine Seele nun frei liegt.
Ich baue unter Tränen einen neuen Schutz und versuche weiter zu leben,
ich versuche nicht kaputt zu gehen und nicht aufzugeben.
Doch der Kreislauf schließt sich wieder, wenn Enttäuschung erneut meine Seele angreift
und ich erneut mein Leben verteidigen muss;
dann bringe ich meine letzten Kräfte auf, um die Dunkelheit zu vertreiben…
Noch gewinne ich erschöpft mein Leben zurück,
doch irgendwann werde ich kraftlos liegen bleiben.

(2006)

Versagt

Ich stehe auf einem Felsen und schaue über schwarzes Meer;
ich habe meine Flügel – nichts anderes zählt hier mehr.
Ich bin alleine und sehe nicht was hier passiert;
das Einzige, was ich mir wünsche ist, dass sich die Nacht verliert.
Ein Licht, als winziger Strahl, durchbricht die Finsternis
auf der anderen Seite der Schlucht;
ich blicke auf das kleine Licht und wünschte, den Abgrund gäbe es nicht.
Ich habe Flügel, die mich tragen könnten,
doch ich habe Angst meine Kraft zu verlieren;
Angst, über dem Abgrund zu versagen,
Angst, dass meine Flügel mich nicht mehr tragen.
Doch welche Wahl habe ich?
Bleibe ich – sterbe ich.
Fliege ich –  sterbe ich, oder rette mich.
Ich stoße mich ab und ich kämpfe mich ins Licht,
doch innerlich zerbreche ich…

…ich könnte noch am Leben sein,
doch ich glaubte nicht an mich.

(2006)

Immer weiter

Meine Träume sterben in den Nächten, in denen ich nicht schlafen kann
und werden geboren, wenn ich aus der Realität entflieh‘;
sicher geborgen in unzerstörbarer Fantasie.
Ich  wache auf – Träume zerspringen in tausend Splitter –
schneiden tiefe Wunden…barfuß stehe ich am Gitter
im Gefängnis der Wirklichkeit – mit dem Schmerz verbunden.
Ich schaue in den Himmel wie die Vögel zieh’n
und möchte so gerne mit ihnen flieh’n.
Keiner sieht, dass ich nicht weiter komm;
niemand  nimmt mich bei der Hand und rennt mit mir davon;
angekettet an die Hoffnungslosigkeit,
die mir jeden Tag aufs neue entgegenschreit,
warte ich, dass mich jemand sieht und mich hier rausbringt,
der mir zeigt, dass das Lied des Lebens noch irgendwo in mir singt,
der mir wieder beibringt, die Sonne hinter den Wolken zu sehen.
Doch bisher sieht keiner die Scherben, auf denen ich stehe
und auf denen ich immer weiter und weiter gehe…

(2006)

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6 thoughts on “Wenn Verzweiflung das Leben bestimmt”

  1. Liebe Bettina,

    danke Dir sehr für Deine liebe Antwort….und für Deine Wünsche.

    So etwas tut immer gut….

    Ja…was ist passiert?

    Ganz kurz…mir ging es mal (materiell) sehr, sehr gut…. wie in einer alten Sparkassen-Werbung (mein Haus, mein Auto, mein Boot etc. ;-))

    Aber schon mein ganzes Leben hatte ich immer das Gefühl, das irgendetwas „nicht passt“…irgendwie passten die Puzzleteile meines Lebens nicht ineinander.

    Ich war nie so richtig im Einklang mit mir, konnte keine wahre Freude fühlen, keine echte Traurigkeit (Liebe aber konnte ich spüren!), habe meine Anerkennung stets im Außen gesucht… und das dann als „normal“ adaptiert, dann war das eben das Leben. Ich weiß heute, dass es sich wohl um eine Art von Dysthymia handelt…

    Ferner meinte ich immer „liefern“ zu müssen, um Liebe und ein wenig Anerkennung zu bekommen… Fehler, Schwächen? Nein…durfte ich nicht haben…. hatte ich aber komischerweise?! Fast unerträglich für mich…

    Ich habe in meinem Beruf als Kaufmann immer Authentizität gepredigt, die ich schauspielerisch auch immer ganz gut beherrschte…aber eigentlich war ich das genaue Gegenteil.

    Das Aufrechterhalten meiner „Maske“ war so unfassbar anstrengend…..

    Kurzum….ich habe ALLES Materielle verloren…ich habe wirklich NICHTS mehr.

    Momentan ist es so, daß ich versuche, einen „erfüllenden“ Job zu finden, weil ich ja Geld verdienen „muss“, habe aber auch bereits zweimal daneben gelangt…irgendetwas war immer…

    Ich fühle aber, daß es für mich sehr schwer wird, mich einer Arbeit zu widmen, die ich eigentlich nicht machen will, aber im Moment tun muß, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen.

    So bin ich nach wie vor „auf der Suche“….auch und ganz besonders nach einem Sinn…und einem Ausweg…. Ich bin mir sicher, selbigen (und mich!) zu finden…

    Sehr dankbar bin ich für die Liebe meiner (inzwischen Ex-) Frau, meiner Tochter…und ein paar übriggebliebener Freunde…. und Dir, daß ich mich hier ein wenig „aus schreiben“ durfte…

    Ach so…ich halte auch durch, ich halte es aus…lese viel über „Wie-kann-alles-so-schnell-wie-möglich-gut-werden?“ Das hilft…ein bißchen…

    Ich danke DIR!

    Herzlichst

    Jochen

    1. Lieber Jochen,
      vielen Dank für deine Offenheit. Ich hätte mich damals in meiner verzweifelten Situation nicht getraut, das so nackt und ehrlich preiszugeben. Was ich sehr schön finde zu lesen ist, dass du diesen festen Glauben hast und Dankbarkeit dem Leben und den Menschen entgegenbringst, die dir etwas bedeuten. Diese Eigenschaften werden sich noch positiv in deinem Leben auswirken.

      Ja das ist gut, halte durch. Manchmal muss man auch Dinge tun, die man nicht mag, aber tun muss, weil man leider nicht von nichts leben kann. Und vielleicht kannst du dadurch noch genauer herausfinden, wo du nicht hinwillst und erkennen, wo die Reise weitergeht. Wenn du eine einprägsame Hilfe oder einen Weg gefunden hast, der Klarheit bringt, dann freue ich mich, wenn du hier davon erzählst.
      Alles Liebe und Gute dir.
      Ich denke an dich.
      Bettina

  2. Liebe Bettina,

    vielen Dank für Deine Offenheit. Ich freue mich sehr für Dich, daß Du aus „Deinem“ Tal herausgefunden hast…“Der Glaube an das Leben in Dir…“.

    In der Tat stecke ich momentan sogar in einer existentiellen Krise, die mich an den Rand einer Depression geführt hat… ICH und eine Depression? Kann, darf nicht sein!! Ist aber so…und mich dem zu stellen…das zu akzeptieren, ist für mich die größte Herausforderung… Dabei sind viele „Baustellen“ zu bearbeiten, die auch Themen Deiner sehr schönen Seite sind. Aber auch ich bin der festen Überzeugung, das uns Krisen diesen Ausmaßes etwas sehr wichtiges mitzuteilen haben! Und wenn wir sie überstanden haben, uns haben wachsen lassen…und wir sie tatsächlich als etwas sehr wertvolles anerkennen sollten.

    Deine Seite empfinde ich übrigens als Bereicherung…und freue mich, daß es sie gibt…aber viel wichtiger, daß es Dich gibt!

    Danke dafür.

    Jochen

    1. Lieber Jochen,
      es ist für viele sehr schwer, sich einzugestehen, dass man depressiv ist oder wird und die Kontrolle über sich verliert. Ich habe selbst lange gebraucht, um mich zu öffnen, weil ich ein Mensch bin, der viel mit sich alleine ausmacht. Und ich habe mich geschämt, mich zu offenbaren. Ich glaube, das war auch ausschlaggebend dafür, dass ich so tief in die Depression und Verzweiflung gerutscht bin. Schon allein Gespräche, in denen man sich öffnet, können ein wenig befreiend wirken. Und nur wenn man sich seinem Problem mit voller Aufmerksamkeit zuwendet, wenn man erkennt, was da gerade mit einem passiert, dass man überfordert ist mit der ganzen Situation, kann man beginnen, es zu lösen. Du scheinst da auf dem richtigen Weg zu sein, auch wenn du noch keinen Weg siehst. Du hast eine so positive Einstellung zum Leben und ich wünsche dir sehr und davon bin ich überzeugt, dass du die Kraft findest, diesen Weg zu gehen. Wie gehst du mit der aktuellen Situation um? Welche Möglichkeiten nutzt du, um aus diesem Tal herauszukommen?
      Wenn du mir deine Geschichte hier als Kommentar oder per Mail erzählen möchtest, darfst du das gerne machen. Ich freue mich, dass ich dich mir meinem Blog und meinen Texten ein wenig begleiten kann.
      Ich danke dir! Und alles Liebe und Gute für dich!
      Bettina

  3. Liebe Bettina,
    Deine Gedichte berühren mich sehr. Wie groß muss Deine Verzweiflung gewesen sein…….
    Wie hast Du es nur geschafft, Dich aus diesem Seelenzustand, der ja offensichtlich einige Jahre andauerte, heil herauszukommen?
    Es grüßt Dich herzlich
    Jochen

    1. Lieber Jochen,

      vielen Dank für dein Interesse an meiner Geschichte! Manchmal frage ich mich das selbst, wenn ich die Zeilen wieder lese… Und so gerne ich auch würde, kann ich dir leider keine genaue Antwort geben. Ich habe durchgehalten. Ich habe trotz, dass ich mich selbst und keine Freude mehr gefühlt habe, immer weiter gemacht. Auch wenn das Leben nicht schön war. Ich weiß noch, dass ich sterben wollte, aber mein Glaube, dass alles im Leben einen Sinn hat und der selbstgewählte Tod nie eine Lösung sein wird, mich davon abgehalten hat. Ich habe immer versucht, positiv zu denken, aber gefühlt habe ich keine meiner Worte. Und trotzdem habe ich es versucht. Auch in der Hoffnungslosigkeit existierte der Glaube an das Leben in mir. Ich saß irgendwann beim Psychiater und habe mir eine Liste mit Psychotherapeuten geben lassen, weil ich am Ende war und es nicht besser wurde. Komischerweise hat sich danach mein Leben langsam verändert. Als die Liste auf meinem Schreibtisch lag und ich nie den Schritt gewagt habe, eine Therapie zu beginnen. Ich habe mich abgelenkt, bin im Urlaub gewesen und habe allmählich wieder Leben in mir gespürt. Immer mehr. Und irgendwann ging es mir wieder gut. Ich frage mich manchmal, ob ich eine Therapie hätte machen sollen, ob ich noch etwas Ungelöstes in mir trage. Und ich frage mich selbst, was genau diesen Umschwung bewirkt hat.

      Ich werde es wahrscheinlich nie wissen. Was ich aber weiß ist, so schlimm die Zeit auch war, so dankbar bin ich für sie, weil ich ohne diese Zeit nie zu der Persönlichkeit herangereift wäre, die ich jetzt bin. Diese Zeit hat mich stark gemacht. Und zum Glück fühle ich mich nicht mehr wirklich verbunden mit den Worten, die ich damals schrieb. Und ich will es auch nie mehr sein. Es war schrecklich, aber ich habe es überwunden – und es hatte seinen Sinn.

      Warst du schon mal in einer sehr verzweifelten Situation, weil dich diese Gedichte so besonders berühren?

      Ganz herzliche Grüße auch an dich
      Bettina

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