3 Tipps für mehr Leichtigkeit und Glück in deinem Leben

Sehnst du dich nach mehr Leichtigkeit im Leben?

Hast du das Gefühl, dein Leben besteht anstatt aus „dürfen“ und „können“, viel mehr aus „sollen“ und „müssen“?

Du musst…

• …Ansprüchen genügen
• …Erwartungen erfüllen
• …Leistung bringen
• …Erfolg haben
• …Ziele erreichen
• …Pflichten nachkommen
• …Verantwortung tragen
• …für andere da sein
• …funktionieren
• …Arbeiten, arbeiten, arbeiten
• …Geld verdienen
• …das Leben meistern

Ja du musst sogar…

• …glücklich sein
• …dein Leben genießen
• …dich entfalten
• …deinem Hobby nachgehen

Und unter all dem MÜSSEN liegt erdrückt die Leichtigkeit, die du so sehr vermisst.

Leichtigkeit in dein Leben

Warum du deine Leichtigkeit verloren hast

Die Anforderungen, die du an dich und dein Leben stellst und nach denen du dein Leben ausrichtest, sind der Grund, warum dein Leben so schwer wiegt. Es ist der Druck, unter den du dich setzt und unter dem du dein ganzes Leben führst.

Und es ist nicht nur der volle Terminkalender, der Druck in dir auslöst, sondern vielmehr sind es deine Gedanken, die dafür verantwortlich sind.

Jene Gedanken, die dir sagen, dass du gewisse Dinge tun musst, weil es deine Pflicht ist, weil es deine Rolle so vorsieht oder weil du etwas jemandem schuldig bist. Die dir sagen, dass du etwas nicht darfst oder nicht kannst und dich mit deinen Wünschen und Bedürfnissen hinten anstellen musst. Die dir sagen, dass du deinen eigenen (oft überhöhten) Ansprüchen gerecht werden musst, die du an dich und dein Leben stellst.

Druck und Leichtigkeit sind Gegenspieler.

Wenn du an etwas festhältst, hast du auch nicht beide Hände frei.

Wie willst du dich dann leicht fühlen, wenn du dich immer mehr beSCHWERrst mit deinen eigenen Gedanken? Mit dem Druck, den du dir selbst aufbaust?

Was Druck in dir und deinem Leben auslöst

  • Druck lässt dein Denken starr und zwanghaft werden.

Du hast immer mehr das Gefühl „zu müssen“. Über vielem, was du tust, steht immer mehr die Pflicht und nicht mehr die Freude.

  • Druck begrenzt dich.

Er sorgt dafür, dass du nicht mehr nach links und rechts schaust, sondern nur starr geradeaus auf deine Ziele, die du erreichen „musst“.

  • Druck macht Angst.

Wenn du das Ziel nicht erreichst, das du so sehr erreichen willst, um glücklich zu sein, dann hast du versagt. Kannst nicht glücklich sein, weißt nicht, wie es weiter gehen soll. Diese Angst schlummert bewusst oder unbewusst in dir.

  • Druck blockiert.

Er lässt keinen Raum mehr, um das Leben wirken zu lassen. Um das möglich zu machen, was neben deinen starren und vorgeschriebenen Plänen möglich wäre, weil du es gar nicht zulässt.

  • Druck sorgt für negative Energie in dir.

Wenn du zu verbissen an eine Sache heran gehst, vergeht deine Freude, das Ziel zu erreichen. Du wirst frustriert. Dein Erfolg schwindet oder wird ganz ausbleiben, weil in dir die Leichtigkeit fehlt, der Raum, die positive Energie, mit der du das Positive in dein Leben ziehst.

Du hast bestimmt schon mal davon gehört, dass Frauen, die sich unbedingt ein Kind wünschen und deren biologische Uhr immer lauter tickt, einfach nicht schwanger werden wollen, so sehr sie es auch versuchen. Manche werden sogar nie schwanger, obwohl körperlich alles in Ordnung ist. Das hat oft psychische Ursachen. Der Druck, unter den sie sich setzen ist oft der, der sie innerlich blockiert und im Äußeren dafür sorgt, dass die Dinge nicht einfach geschehen können.

Es gibt im Leben Aufgaben, die getan werden müssen – keine Frage und es ist auch schwer möglich, sich gänzlich von Druck zu befreien. Aber du bist hier, um glücklich zu sein. Dein Leben soll keine Last sein. Es soll nicht nur aus Verpflichtungen bestehen und aus dem sehnlichen Wunsch, irgendwann Zeit und Erfüllung zu finden (am Wochenende, im Urlaub, in der Rente). Nicht aus dem Druck, mit dem du dein Glück erzwingen willst, weil du es so sehr brauchst.

Dein Leben soll dir Freude machen – und Freude kommt durch Leichtigkeit.

Genauso wie das Glück.

Man kann es nicht erzwingen.

Oder planen.

Glück IST.

Es setzt sich wie ein Schmetterling auf deine Schulter, wenn du aufhörst, nach ihm zu jagen.

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3 Tipps, um Leichtigkeit in dein Leben zu bringen

Schaffe Leichtigkeit. Das beginnt im Kopf – in deinen Gedanken – geht über in deine Gefühle, weil deine Gedanken deine Gefühle beeinflussen und wirkt sich dann auf dein Leben aus, weil die Energie, die du in dir trägst, dein Leben beeinflusst.

Mit folgenden Tipps kannst du das erreichen:

1. Tipp: LASS LOS

Manche Dinge kommen durch das Loslassen – nicht unbedingt von deinem Ziel, aber von dem Druck, den du dir machst. Vom „MÜSSEN“. Von dem starren Plan, was du unbedingt erreichen musst und der dich in Anspannung versetzt. Verfolge weiterhin deine Ziele, aber gehe mit einer Leichtigkeit an die Sachen heran. Tu so, als sei dir das Erreichen deiner Ziele nicht so wichtig, auch wenn es dir wichtig ist.

Es ist wie beim Verhandeln. Wenn du den Eindruck erweckst, dass das Produkt, um das du feilschst, dir nicht so wichtig ist, kommst du oft viel leichter ans Ziel. Die Einigung ist oft schneller erreicht mit weniger Aufwand und Anstrengung, weil der Druck, das Ziel erreichen zu müssen, dir nicht im Weg stand.

Lass los, etwas unbedingt brauchen oder haben zu müssen.

Tu dein Bestmögliches und dann übergib dem Leben die Führung.

Mehr kannst du nicht tun.

Wieso also Druck machen?

2. Tipp: GIB DIR ZEIT

Setze dir keine Frist. Je dringender und wichtiger dir dein Ziel ist, desto schneller willst du es erreichen. Es ist toll, dass du Ziele hast und sie erreichen willst, es ist auch wichtig, dass du sie verfolgst und einen Plan hast, bis wann du sie erreichen willst, aber wenn du dich zeitlich zu sehr unter Druck setzt, „flowt“ es oft nicht richtig, wie man so schön sagt.

Wisse darum, dass die Dinge zu dir kommen, wenn du bereit für die Dinge bist und verfolge mit diesem Wissen deine Ziele. Gehe stetig in die richtige Richtung mit einer positiven Einstellung, ohne Frist und Zeitdruck.

Und du wirst sehen, dass bestimmte Dinge schneller zu dir kommen, als gedacht. Weil dir die Leichtigkeit Freude schenkt und dich die Leichtigkeit beflügelt. Sie schenkt dir eine kreative und positive Energie, mit der du viel mehr schaffen und erreichen kannst, als wenn deine Taten aus dem Antrieb von Druck und Müssen heraus erfolgen. Es ist eine andere Energie, die in dir wohnt, die in dein Tun einfließt und die du ausstrahlst.

Gib dir aber nicht nur beim Erreichen deiner Ziele Zeit, sondern auch, um die Dinge in deinem Tempo zu tun.

Wir hetzten oft viel zu getrieben durch die Welt. Ich merke das selbst, wenn ich mich auf men Ziel konzentriere und zügig laufe, um es zu erreichen, fühle ich mich am Ziel oft immer noch unruhig. Immer noch getrieben. Würde ich normal, in meinem eigenen Tempo gehen, wäre ich gar nicht viel länger unterwegs, aber innerlich viel entspannter.

Versuche, dir im Leben mehr Zeit zu geben. Sei es tatsächliche Zeit bei dem Erreichen deiner Ziele, als auch die Zeit, mit der du Dinge tust. Orientiere dich nicht daran, wie schnell andere sind, sondern in welchem Tempo du gut, sorgfältig und noch mit Freude arbeiten kannst. Du wirst sehen, dass sich der Druck auflöst und dir zum einen, die Dinge leichter fallen und zum anderen, die Dinge leichter zu dir kommen.

3. Tipp: GIB DIR RAUM

Die Indianer sagen „Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, bis unsere Seelen uns wieder eingeholt haben.“ Wenn dein Leben von morgens bis abends von Montag bis Sonntag verplant ist und du in deiner wenigen freien Zeit, damit beschäftigt bist, dich zu erholen, weil dir alles zu viel ist, hast du keine Möglichkeit, um das Leben wirken zu lassen.

Du schließt dich in einen begrenzten Raum ein (deinen vollen Termin Kalender) und lässt keinen Platz für Freiraum. Für Spontanität. Für das Glück, das in leisen und unverhofften Momenten zu dir kommt. Weil du weder offen für es bist, noch Platz dafür hast.

Hinterfrage deinen Kalender. Aus welcher Motivation heraus tust du Dinge, die dort als Termine stehen? Weil du das Gefühl hast „zu müssen“? Weil „man das so macht“? Weil es von dir erwartet wird? Beginne, dich auf dich zu konzentrieren – was dir gut tut – und fülle deinen Kalender mit den Aktivitäten, die du gerne machen möchtest und nicht mit solchen, von denen du glaubst, sie machen zu müssen. Natürlich stehen dort auch Pflichttermine drin. Aber es stehen sicherlich auch noch andere Termine dort. Um die geht es.

Nimm dir Zeit und gib dir Raum zum Atmen. Dich loszulösen vom Druck. Schaffe dir die Umgebung, in der du dich wohlfühlst. Deine Kraft wird zurück kommen, wenn du lernst, dir das zu geben was dein Geist und Körper brauchen. So wirst du immer wieder zu deiner Kraft zurück finden und dein Leben viel gestärkter und damit leichter meistern können.

Die Leichtigkeit des Seins

Es ist leider so, dass wir uns im Leben viel zu sehr von Erwartungen und Ansprüchen treiben lassen und an ihnen unser Leben ausrichten. Ob es die Erwartungen der anderen oder unsere eigenen sind. Wir setzen uns durch sie enorm unter Druck und machen uns das Leben sehr viel schwerer, als es sein müsste.

Druck engt ein, blockiert und sorgt für negative Energie in uns. Er verhindert, dass die Dinge einfach geschehen können.

Dabei ist es gar nicht so schwer, sich von dem Druck zu lösen, unter der die Leichtigkeit begraben liegt:

  1. LASS LOS – Vom starren Ziel. Vom durchgeplanten Leben. Von deinem zwanghafen Denken „zu müssen“. Tu dein Bestmögliches und schau, was passiert und dir das Leben bringt.
  2. GIB DIR ZEIT – Setze dich nicht unter Zeitdruck. Gehe stetig und mit Freude auf dein Ziel zu. In deinem Tempo.
  3. GIB DIR RAUM – Schaffe Zeit in deinem verplanten Leben. Schaffe Raum zum Atmen. Zum Innehalten und dich zu öffnen.

Und du wirst merken, wie sich dein Leben verändert.

Wie sich Leichtigkeit einschleicht.

Wie sich dein Blick öffnet und du dich fallen lässt.

Und sich der Schmetterling auf dir niederlässt.


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4 thoughts on “3 Tipps für mehr Leichtigkeit und Glück in deinem Leben”

  1. Hallo
    Ich frage mich immer wieder, in wie weit es möglich ist, nach all diesen Weisheiten, die das Leben so viel leichter und einfacher machen können, zu leben. Die meisten Menschen wissen doch, welche Hilfsmittel es gibt und welche Gedanken uns gut tun. Warum nur verschliessen sich so viele der Umsetzung ihres Wissens? Finden Ausreden über Ausreden und wälzen sich lieber im Schlamm des Selbstmitleids als etwas zu tun. Möchten anlehnen und Streicheleinheiten geniessen, möchten verstanden werden. Nur ja keine Vorschläge über alternative Möglichkeiten anhören. Liegt es an der Bequemlichkeit? Bekanntlich ist ja eine Veränderung auch ein verlassen der Wohlfühlzone, oder liegt es tatsächlich daran, dass die einen eine sogenannte „Gute“ Jugendzeit hatten und andere wiederum eine sehr schwere, die es beinahe unmöglich macht, aus all diesen negativen Erfahrungen auszubrechen.
    Liebe Grüsse, Bruno

    1. Lieber Bruno,

      da sprichst du einen sehr guten Punkt an und ich glaube auch den richtigen Grund, warum sich Menschen so schwer daran halten können: die Bequemlichkeit. Positiv zu denken, Veränderungen herbeizuführen, Gewohnheiten zu ändern, Eigenverantwortung zu übernehmen – all das erfordert Energie. Aktivität. Durchhaltevermögen. Ich weiß selbst, wie sehr Disziplin dazu nötig sein kann, sich da raus zu holen. Und ich denke die Menschen, die z. B. eine schwierigere Kindheit oder andere negative Lebenserfahrungen gemacht haben, ruhen sich dann gerne auf dieser Ausrede aus (und gar nicht mal bewusst). Sie identifizieren sich so mit ihrer Vergangenheit, dass sie glauben, keine Möglichkeit für ein anderes, glückliches Leben zu haben.

      Wir können uns nur wünschen, dass diese Menschen irgendwann Aufwachen und erkennen, das sie ihr Leben und vor allem wie sie sich fühlen, selbst in der Hand haben.

      Denn es gibt ja auch das Gegenteil: Menschen, die Schlimmes hinter sich haben und sehr beeindruckend ihr Leben verändert haben.

      Liebe Grüße
      Bettina

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